Sanibrüder GmbH

Wärmepumpe + Brennwert pragmatisch

Hybrid.

Hybrid ist kein Kompromiss, sondern in vielen Bestandsbauten die wirtschaftlich richtige Antwort. Wärmepumpe übernimmt den Großteil der Heizperiode, die bestehende Gas-Brennwert-Therme springt nur in der Spitze ein.

WP-Anteil typisch

70–85 % der Heizarbeit

Brennwert-Anteil

15–30 % (Spitzenlast)

GEG-Konformität

Bei ≥ 65 % erneuerbar

Investitions-Ersparnis

Häufig 20–40 % vs. Voll-Tausch

Wann Hybrid die richtige Antwort ist

Wenn die Heizlast hoch ist und die Heizflächen nicht für eine reine Wärmepumpen-Lösung optimal ausgelegt sind, vermeidet Hybrid die Heiz-Stab-Falle. Eine zu klein dimensionierte Wärmepumpe springt im Hochwinter auf den elektrischen Heizstab — und Sie heizen mit Strom direkt. Wirtschaftlich katastrophal.

Hybrid umgeht das: Wärmepumpe wird auf den Großteil der Heizarbeit ausgelegt, die bestehende Brennwert-Therme übernimmt die Spitzenlast. Das Investitions-Volumen ist deutlich niedriger als bei reiner Wärmepumpen-Lösung mit Heizkörper-Tausch.

Was das technisch heißt

Die Regelung entscheidet anhand der Außentemperatur, welches Gerät heizt. Unterhalb des Bivalenz-Punktes (typisch −2 bis −5 °C) übernimmt die Brennwert-Therme. Das geschieht automatisch — Sie merken davon nichts außer den niedrigeren Betriebskosten.

GEG-konform ist Hybrid, wenn mindestens 65 % der Heizarbeit aus erneuerbaren Energien stammen — das erreichen wir bei sauberer Auslegung in der Regel mit Sicherheit.

FAQ

Häufige Fragen.

Ist Hybrid förderfähig?
Ja, über die KfW 458, solange die 65-%-Erneuerbar-Schwelle eingehalten wird. Wir weisen das mit der Auslegung nach.
Was passiert, wenn die Brennwert-Therme später ausfällt?
Dann lässt sich Hybrid in der Regel auf reine Wärmepumpe umstellen — vorausgesetzt, die Heizflächen sind zu dem Zeitpunkt entsprechend angepasst. Hybrid ist also auch ein Brücken-Konzept.
Wie viel sparen wir gegenüber Voll-Tausch?
Investitions-Ersparnis liegt typisch bei 20–40 %, weil bestehende Therme bleibt und keine Heizkörper getauscht werden müssen. Betriebskosten liegen leicht über reiner Wärmepumpe, aber deutlich unter reinem Gas-Betrieb.

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