Bestand
Weiterbetrieb erlaubt bis Ausfall
Was wirklich für Bestandsgebäude gilt
Bestehende Heizungen dürfen weiterlaufen, bis sie ausfallen — eine pauschale Pflicht zum Tausch gibt es nicht. Was sich ab 2026 ändert, hängt vom kommunalen Wärmeplan ab. Wir prüfen Ihren Fall mit dem aktuellen Stand, nicht mit Pressemeldungen.
Bestand
Weiterbetrieb erlaubt bis Ausfall
Neueinbau
65 % Erneuerbar-Pflicht
Kommunaler Wärmeplan
Stichtag stadt-spezifisch
Reparatur am Bestand
Bis 24 Monate erlaubt
Bei Neueinbau von Heizungen gilt: 65 % der Wärme müssen aus erneuerbaren Energien stammen. In der Praxis heißt das in Bestandsgebäuden meist Wärmepumpe oder Hybrid. Reine Öl- oder Gas-Brennwert-Anlagen sind bei Neueinbau im allgemeinen nicht mehr GEG-konform.
Bei bestehender, funktionsfähiger Heizung gilt: Sie dürfen weiter betreiben. Bei Defekt gibt es eine Reparatur-Frist von bis zu 24 Monaten — und in dieser Zeit Übergangs-Lösungen.
Großstädte (>100.000 Einwohner) müssen bis Mitte 2026 einen Wärmeplan haben, kleinere Kommunen bis Mitte 2028. Im kommunalen Wärmeplan steht, ob Sie an ein Wärmenetz angeschlossen werden könnten — oder ob individuelle Lösungen weiter Standard bleiben.
Für den Niederrhein gilt: viele Kommunen sind in der Erarbeitung. Wir prüfen Ihren Fall mit dem Stand zum Antragstellung-Zeitpunkt. Pauschal-Aussagen helfen Ihnen nicht.
Wenn Ihre Heizung über 15 Jahre alt ist und gut funktioniert: kein Grund zur Panik. Wir empfehlen einen Tausch-Plan-Horizont von 3–5 Jahren — mit Vorbereitung auf Förder-Lage und kommunalen Wärmeplan-Stand.
Wenn Ihre Heizung über 20 Jahre alt ist oder Probleme zeigt: jetzt mit der Planung beginnen. Förder-Hebel ist heute höher als wahrscheinlich in den kommenden Jahren.
FAQ
Weitere Themen zu Heizungstechnik
Öl-Heizungen sind der häufigste Anlass für einen Tausch — wirtschaftlich, politisch, und seit GEG auch regulatorisch. Wir machen das oft. Der Klimageschwindigkeitsbonus (Startsatz +16 %, halbjährlich sinkend) greift hier in der Regel sicher.
Details ansehenBeim Gas-Tausch rechnen wir realistisch — die Wirtschaftlichkeit ist nicht so klar wie beim Öl-Tausch. Bei alter Therme und steigenden Gas-Preisen lohnt es sich in der Regel; bei moderner Therme mit gutem Wirkungsgrad ist Hybrid manchmal die bessere Antwort.
Details ansehenHybrid ist kein Kompromiss, sondern in vielen Bestandsbauten die wirtschaftlich richtige Antwort. Wärmepumpe übernimmt den Großteil der Heizperiode, die bestehende Gas-Brennwert-Therme springt nur in der Spitze ein.
Details ansehenBereit?
Sie schildern Ihr Projekt, wir kommen vorbei. Klar formuliert, ohne Hochglanz-Versprechen.